So kocht man mit dem Big Green Egg

Sein Design, seine einzigartige Keramik und sein Temperaturbereich von 70 bis 350 °C machen das Big Green Egg zu einem absolut kompletten Outdoor-Kochgerät. Das Big Green Egg eignet sich für viele Kochtechniken: Räuchern, Braten, Dünsten, Backen und Grillen. Nichts ist zu ausgefallen! Du bringst deine kulinarischen Fähigkeiten damit auf ein neues Niveau. Überrasche dich selbst und deine Gäste mit Köstlichkeiten aus dem Big Green Egg.

Kochtechnik Grillen

Du möchtest kleinere Zutaten wie Schalentiere und Gemüsewürfel grillen? Setze den Edelstahlrost ein, auf dem die halbe gelochte Grillplatte mit den Zutaten liegt. Auf diese Weise fallen die Zutaten nicht durch die Stäbe des Grillrosts und du kannst die Grillplatte mit nur einer Bewegung aus dem Big Green Egg herausnehmen. • Du hast Fleisch oder Geflügel gegrillt? Lass es 5 bis 10 Minuten abgedeckt unter Alufolie ruhen. Dadurch geht beim Anschneiden viel weniger Saft verloren. • Fisch und bestimmte Gemüsesorten wie Chicorée und Little-Gem-Streifen sind recht empfindliche Produkte. Deshalb solltest du den Grillrost und den Fisch vor dem Grillen mit einem neutralen Pflanzenöl einfetten.Als das Big Green Egg vor 50 Jahren auf den Markt kam, wurde es hauptsächlich zum Grillen verwendet. Erst später, unter anderem durch die Entwicklung von diversem Zubehör, wurde das EGG auch für viele andere Kochtechniken verwendet. Das Grillen bleibt jedoch eine wichtige Grundtechnik. Grillen ist eine schnelle Zubereitung bei relativ hoher Temperatur, die erstaunlich viele Möglichkeiten bietet. Es ist die perfekte Technik für die Zubereitung von Steaks, schmackhaften Gemüsespießen oder leckerem Fisch. Im Allgemeinen hält man dabei eine Temperatur zwischen 180 und 250 °C. Durch die hohe Temperatur wird das Fleisch oder Geflügel außen goldbraun und bleibt innen schön saftig und zart. In der Regel befinden sich die Zutaten auf dem Rost direkt über der Hitze der Holzkohle. Das wird auch als direkte Methode oder direktes Grillen bezeichnet. Deckel geschlossen Beim Grillen garen die Zutaten durch die Glut der Holzkohle (Strahlungswärme), die Hitze des Grills (Kontaktwärme) und durch Konvektionswärme. Diese umfasst den Luftstrom im EGG und die Reflexion der Wärme durch die Keramik. Es ist daher wichtig, den Deckel nach jedem Vorgang zu schließen. Neben dem Vorteil der Konvektionswärme kannst du so die Temperatur im Inneren des Big Green Eggs perfekt kontrollieren und eine konstante Temperatur aufrechterhalten. Ein geschlossener Deckel sorgt außerdem für eine gute Luftfeuchtigkeit im EGG, sodass die Zutaten auch beim Grillen saftiger bleiben. Der Rost sollte allerdings nie vollständig gefüllt werden, um den Luftstrom nicht zu behindern. Der perfekte Grillrost Natürlich kannst du auch auf einem Edelstahlrost grillen, aber der Gusseisenrost ist speziell dafür gedacht. Ein Gusseisenrost sorgt für schönere Grillstreifen, da er die Wärme gut aufnehmen und an das Grillgut abgeben kann. Dank der robusten V-Form der Gitterstäbe geschieht dies in einer sehr konzentrierten Weise. Lass dich nicht dazu verleiten, den Grillrost umzudrehen, um breitere Streifen zu erzeugen, da die Hitze dann weniger konzentriert ist. Achte immer darauf, dass der Gusseisenrost etwa 10 Minuten vor dem Grillen auf die gewünschte Grilltemperatur erhitzt wird. Dann hat der Rost genug Wärme aufgenommen. Indirektes Grillen Ausnahmen bestätigen die Regel, denn neben der üblichen direkten Grillmethode kann man auch indirekt grillen. Eine Methode, die nicht sehr häufig angewendet wird, aber sehr nützlich sein kann. Dazu stellst du den convEGGtor, eventuell mit einer Auffangschale darauf, unter den Gusseisenrost, sodass keine direkte Strahlungswärme entsteht. Du legst die Zutat auf den Rost, sie wird gegrillt und gart leise dank der Ofenfunktion des EGGs. Der Garvorgang dauert dadurch zwar etwas länger, aber es wird verhindert, dass Fett auf die Holzkohle tropft. Darüber hinaus eignet sich das indirekte Grillen besonders gut für empfindliche Zutaten wie Obst, die nicht gegart werden müssen, aber schöne Grillstreifen bekommen sollen. Das Grillen von Obst dient vor allem dazu, den in der Frucht enthaltenen natürlichen Zucker zu karamellisieren. So wird das Obst herrlich süß und schmeckt noch besser! Rückwärts-Grillen Man kann so gut wie alle Zutaten grillen, sofern sie nicht zu dick oder zu groß sind. Schließlich ist es nicht Sinn der Sache, dass die Außenseite verbrennt, während das Innere noch nicht einmal gar ist. Ist dein Steak beispielsweise dicker als ca. 5 Zentimeter, solltest du eine Kombinationstechnik anwenden: Das sogenannte Rückwärtsgaren. Dabei wird das Fleisch zunächst indirekt mit dem convEGGtor und dem Edelstahlrost auf einige Grad unter der gewünschten Kerntemperatur gegart und dann direkt auf einem (vorgeheizten!) Gusseisenrost gegrillt, um die schönen und aromatischen Grillstreifen zu erzeugen. Grilltipps • Du möchtest kleinere Zutaten wie Schalentiere und Gemüsewürfel grillen? Setze den Edelstahlrost ein, auf dem die halbe gelochte Grillplatte mit den Zutaten liegt. Auf diese Weise fallen die Zutaten nicht durch die Stäbe des Grillrosts und du kannst die Grillplatte mit nur einer Bewegung aus dem Big Green Egg herausnehmen. • Du hast Fleisch oder Geflügel gegrillt? Lass es 5 bis 10 Minuten abgedeckt unter Alufolie ruhen. Dadurch geht beim Anschneiden viel weniger Saft verloren. • Fisch und bestimmte Gemüsesorten wie Chicorée und Little-Gem-Streifen sind recht empfindliche Produkte. Deshalb solltest du den Grillrost und den Fisch vor dem Grillen mit einem neutralen Pflanzenöl einfetten.

Kochtechnik Rösten

Rösten und Grillen sind zwei Kochtechniken, die regelmäßig verwechselt werden, obwohl es große Unterschiede gibt. Kleinere oder in Scheiben geschnittene Zutaten werden gegrillt, wobei die Kontaktwärme mit dem Gusseisenrost eine wichtige Rolle spielt. Größere Zutaten werden mit wenig oder gar keiner Kontaktwärme geröstet. Beim Rösten werden häufig große Fleisch- oder Wildstücke, ganzes Geflügel, Fisch oder z. B. ganzes Gemüse wie Knollensellerie oder Blumenkohl bei hoher Temperatur gegart, sodass sie eine schöne und gleichmäßige braune Farbe bekommen. Bei Fleisch, Fisch, Wild oder Geflügel werden die Zutaten bis zu einer bestimmten Kerntemperatur gegart, bei Gemüse bis es den gewünschten Biss hat. Du kannst sogar eine ganze Ananas rösten, wodurch der in der Ananas natürlich vorhandene Zucker karamellisiert wird und ein köstlicher Geschmack entsteht. Den Röstgeschmack des Big Green Eggs bekommst du als Bonus obendrauf! Unterschiedliche Methoden Du kannst auf zwei unterschiedliche Arten rösten: Wie im Backofen oder mit einem Drehspieß. In beiden Fällen wird das Big Green Egg normalerweise auf 175 bis 200 °C erhitzt, wodurch die Zutaten eine schöne Farbe erhalten. Bei großen Bratenstücken kannst du zuerst auch eine niedrigere Temperatur von etwa 130 bis 140 °C wählen, damit die Zutat oder das Gericht zunächst langsam gart. Gegen Ende der Garzeit wird die Temperatur auf die oben erwähnten 175 bis 200 °C erhöht, damit das Produkt eine schöne Farbe und – in manchen Fällen – eine knusprige Kruste erhält. Braten wie im Backofen Für das traditionelle Rösten im Big Green Egg werden, wenn die Holzkohle glüht, der convEGGtor mit einer Auffangschale und dem Edelstahlrost eingesetzt. Bei Bedarf kannst du beispielsweise den Rippchenhalter mit Spareribs auf den Rost stellen. Dank des convEGGtors gibt es keine direkte Strahlungswärme von der Holzkohle und nur teilweise Kontaktwärme (die Wärme des Gitters), da der Edelstahl die Wärme weniger speichert und abgibt als ein Gusseisenrost. Das Garen und die Färbung der Zutat erfolgt vor allem durch den Luftstrom im EGG und die Wärmereflexion der Keramik. Deshalb nennen wir diese Kochtechnik indirektes Garen. Eine köstliche Beilage Auf diese Weise kannst du zum Beispiel ein köstliches Stück Schweinebauch, einen (gefüllten) Braten, Roastbeef, einen Rehrücken, ein Bierdosenhähnchen oder das bereits erwähnte Obst und Gemüse zubereiten. Beim Bierdosenhähnchen gibt es übrigens überhaupt keine Kontakthitze, weil das Huhn nicht auf dem Grill liegt. Du möchtest während des Röstens gleichzeitig Kartoffeln oder Gemüse in einer Pfanne braten, aber es passt nicht auf den Standardrost? Mit der 2-teiligen Rosterhöhung kannst du die Kapazität des EGGs erweitern. Stelle die Pfanne auf diese Rosterhöhung, und während das Grundprodukt gart, kannst du zeitgleich eine köstliche Beilage zubereiten. Rösten mit der Rotisserie Die ultimative Art des Röstens ist das Garen des Produkts mit der Rotisserie. Bei dieser Technik röstet man die Zutaten in der Regel direkt über der glühenden Holzkohle, was für noch mehr Röstaroma sorgt. Dank der Rotation der Rotisserie ist das Produkt nicht ständig der Strahlungshitze der glühenden Holzkohle ausgesetzt, sodass die Gefahr des Verbrennens ausgeschlossen ist, wenn du die Temperatur im Griff hast. Du möchtest kein Risiko eingehen? Auch bei dieser Grillmethode kannst du den convEGGtor mit einer Auffangschale zwischen der Holzkohle und der Rotisserie einsetzen. Beim Braten mit der Rotisserie bindet man z. B. Schweinebauch zu einem Braten, spießt ihn auf und klemmt ihn mit den Spießgabeln fest, aber die Rotisserie ermöglicht auch die Zubereitung von Gemüsescheiben, Shawarma, Gyros aus Geflügel oder Nackensteaks. In Kombination mit dem dazu passenden Drehkorb lassen sich auch kleinere Gemüsestücke, Hähnchenflügel und sogar Nüsse rösten, im flachen Grillkorb kannst du z. B. einen ganzen Fisch braten.

Kochtechnik Backen

Backen? Dafür zündest du ab jetzt die Holzkohle im Big Green Egg an. Denn egal, für welche Kochtechnik du das EGG verwendest, das Ergebnis schmeckt immer nach mehr. Du fragst dich, wie du das Big Green Egg zum Backen nutzen kannst? Das erklären wir hier. Wie du vielleicht weißt, lässt sich das Big Green Egg ganz einfach in einen Heißluftofen umwandeln, indem du den convEGGtor einsetzt, bevor der Rost in das EGG eingelegt wird. Dann hast du einen mit Holzkohle beheizten Ofen, der für einen gleichmäßigen Garvorgang und extra viel Geschmack sorgt. Das macht das Big Green Egg noch vielseitiger. Das EGG als Backofen Brot, Quiches, Kuchen, Desserts, Pizzen und Flammkuchen bei Temperaturen zwischen 180 und 300 °C und noch viel mehr: Das alles gelingt ideal im Big Green Egg. Da bei dieser Technik der convEGGtor wie ein Hitzeschild im Inneren des EGGs platziert wird, entsteht keine direkte Strahlungswärme von der Holzkohle. Deshalb nennen wir dies eine indirekte Kochtechnik. Die Wärmereflexion durch die Keramik und der Luftstrom in deinem EGG sorgen dafür, dass alle Zutaten oder Gerichte schön gar werden. Einsetzen des convEGGtors Es ist wichtig, dass die Keramik deines Big Green Eggs vor dem Backen richtig heiß ist. Nur so kannst du die Wärmereflexion durch die Keramik des EGGs optimal nutzen. Lege daher erst, wenn das Big Green Egg nach dem Anzünden die gewünschte Temperatur erreicht hat, den convEGGtor und dann den Edelstahlrost in das EGG. Beachte bitte, dass beim Einlegen des convEGGtors die Temperatur im EGG um etwa 50 °C sinkt. Du willst zum Beispiel bei 180 °C backen? Erhitze das EGG zunächst auf etwa 230 °C und lege dann den convEGGtor und den Edelstahlrost ein. Die Temperatur hat dann ungefähr die gewünschten 180 °C erreicht. Für das Backen bei höheren Temperaturen gelten andere Regeln. In dem Fall kannst du den convEGGtor und den Rost einlegen, wenn das EGG eine Temperatur von 200 °C erreicht hat, da sich die Keramik dann ausreichend erwärmt hat. Nach dem Einsetzen des convEGGtors und des Rosts bringst du das EGG auf die gewünschte Temperatur. Verwendung des Backsteins Außerdem lässt sich mit dem Backstein, auch Pizzastein genannt, ein Steinofen herstellen. Der Stein kann ebenfalls als zusätzlicher Hitzeschild dienen. Beim Steinofen wird mit einem heißen Backstein gebacken. Wenn du den Backstein als zusätzlichen Hitzeschild verwenden möchtest, backst du mit einem kalten Stein. Im Folgenden erklären wir den Unterschied. Backen mit einem heißen Backstein Für kurze, heiße Backvorgänge wie Pizza und Flammkuchen sowie für das Backen von Steinofenbrot ist es notwendig, den Backstein vorzuwärmen. So entsteht der schon genannte Steinofen und deine Pizzen, Flammkuchen oder dein Brot bekommen einen schönen knusprigen Boden oder eine köstliche Kruste. Lege den Stein unmittelbar nach der Platzierung des convEGGtors und des Edelstahlrosts auf den Rost. Dann lässt du den Stein vor dem Backen mindestens 20 Minuten lang aufwärmen. So bist du sicher, dass der Backstein heiß genug ist. Reverse-Sear-Methode Für längere Zubereitungen bei Temperaturen um 200 °C, wie z. B. das Backen von Kuchen, Torten, Desserts und Quiches, bildet der Backstein einen zusätzlichen Hitzeschild, der verhindert, dass der Boden des Gebäcks anbrennt. Bei solchen Backvorgängen sollte ein kalter Backstein in das Big Green Egg gelegt werden, sobald das EGG – mit convEGGtor und Edelstahlrost – die richtige Temperatur erreicht hat. Lege die Kuchen-, Torten- oder andere Backform direkt auf den Stein. Auf diese Weise heizt sich der Backstein langsam auf und bietet zusätzlichen Schutz, damit der Boden des Gebäcks langsam garen kann, ohne zu verbrennen. Erste Schritte Bist du schon neugierig, wie das Big Green Egg dein Gebackenes verbessert? Also dann, los geht‘s! Wähle eines deiner Lieblingsrezepte zum Backen im EGG und lass dir den Unterschied schmecken!

Kochtechnik Räuchern

Lust auf hausgemachten heiß geräucherten Lachs, eine leckere geräucherte Entenbrust oder Pulled Pork? Das bereitest du natürlich im Big Green Egg zu! Denn mit dem geschlossenen System zauberst du aus deinem EGG im Nu einen professionellen Räucherofen, der den Zutaten noch mehr Aroma verleiht. Das Räuchern wurde einst aus der Not heraus entwickelt, um die Haltbarkeit von Zutaten zu verlängern. Das Essen wurde direkt gegart und erhielt ein köstliches Aroma. Ursprünglich war das Räuchern von Lebensmitteln nicht zum Aromatisieren gedacht, aber der Rauch verlieh ihnen einen leckeren Geschmack. Deshalb ist das Räuchern mit Holz als natürlichen Aromastoff auch heute noch eine beliebte Kochtechnik. Räuchern mit Holzchips und Holzstücken Um das Big Green Egg als Räucherofen verwenden zu können, benötigst du Räucherholz in Form von Holzchips oder einem Holzgrillbrett (Räucherbrett), siehe Räuchertipps. Für das Räuchern mit Holzchips und Holzstücken ist der Aufbau des EGGs der gleiche. Sobald das EGG die richtige Temperatur erreicht hat, streust du eine handvoll Holzchips auf die glühende Holzkohle oder legst zwei oder drei Holzstücke darauf. Dann setzt du den convEGGtor ein, und zwar mit einer Auffangschale, die das abtropfende Fett auffängt und den convEGGtor sauber hält. Als nächstes legst du den Edelstahlrost mit dem zu räuchernden Gargut in das EGG. Möchtest du beispielsweise ein schönes Stück Schweinebauch, einen Tafelspitz oder ein Entenbrustfilet räuchern? Lege es mit der Fettseite nach oben, damit der köstliche Geschmack des schmelzenden Fetts in das Fleisch einzieht. Die Temperatur des EGGs Beim Räuchern mit Holzchips und Holzstücken wird in den meisten Fällen eine Temperatur zwischen 70 und 120 °C eingehalten. Dünnere Zutaten, die eine niedrigere Kerntemperatur benötigen, oder Zutaten wie Obst, die nicht gegart werden müssen, werden zwischen 70 und 90 °C geräuchert. Auf diese Weise hat der Rauch Zeit, seine Wirkung zu entfalten, ohne dass die Zutaten zu schnell garen. Größere Teilstücke wie Schweinenacken und/ oder -schulter für Pulled Pork und Brisket beispielsweise können bei höheren Temperaturen zwischen 90 und 120 °C geräuchert werden, da sie länger brauchen, um zu garen. Übrigens: Beim Erhitzen des EGGs solltest du bedenken, dass die Temperatur im EGG um 40 bis 50 °C sinkt, sobald der convEGGtor eingesetzt wird. Das EGG wird also zunächst stärker erhitzt als die Temperatur, die zum Räuchern benötigt wird. Chips oder Chunks ? Wann verwendet man beim Räuchern denn Holzchips und wann Holzstücke? Eigentlich ist das ganz einfach. Die kleineren Chips werden für kürzere Räuchervorgänge bis zu einer halben Stunde verwendet. Ideal zum Räuchern und Garen von Fisch und Geflügel sowie nicht zu dicken Fleischstücken, aber auch zum Räuchern von Zutaten wie z. B. Couscous. Steht ein längerer Räuchervorgang für ein schönes großes Stück Fleisch auf dem Programm? Dann empfehlen wir Chunks. Ganz einfach, weil sie länger halten und Rauch abgeben. Das Einweichen der Späne ist möglich, aber nicht notwendig. Manchmal werden die Späne eingeweicht, um zu verhindern, dass sie Feuer fangen. Aber da man den Deckel des EGGs direkt schließt, werden die Flammen aufgrund der geringen Sauerstoffzufuhr schnell erlöschen. Mit verschiedenen Aromen spielen Neben den verschiedenen Arten von Räucherholz gibt es je nach Holzart auch verschiedene „Geschmacksrichtungen“. Holz von Obstbäumen wie Apfel und Kirsche ist recht mild, während Mesquite und Hickory ein intensives Raucharoma abgeben. Der Leitsatz lautet, dass Zutaten mit mildem Geschmack am besten mit einer milden Holzart kombiniert werden. Zutaten, die viel Geschmack enthalten, weil sie beispielsweise stark gewürzt oder mariniert wurden, sollten mit einer Holzart kombiniert werden, die einen intensiveren Geschmack ergibt. Pekannuss passt im Allgemeinen zu allen Lebensmitteln. Experimentiere einfach ein bisschen und entdecke deine Lieblingskombinationen!

Kochtechnik Dämpfen

Dämpfen? Braucht man dafür nicht einen speziellen Dampfgarer oder einen Dampfkochtopf? Nicht, wenn du ein Big Green Egg hast, denn Dämpfen ist eine der vielen Garmethoden, die mit einem EGG möglich sind. Aber warum ist ein EGG so geeignet für das Dämpfen und wie macht man das eigentlich? Das Dämpfen in einem Big Green Egg ist einfacher als gedacht, und es hat mehrere Vorteile gegenüber dem Dämpfen in einem Dampfgarer oder einem Dampfkochtopf. Ein Dampfgarer muss häufiger gereinigt werden als ein herkömmlicher Backofen, und für das Dämpfen im Topf benötigst du entweder einen speziellen Dampfkochtopf oder einen zusätzlichen Dampfgarkorb. Beim Dämpfen im Big Green Egg fällt das alles weg. Der größte Vorteil des Dampfgarens im EGG ist jedoch der köstliche Geschmack, den die Zutaten erhalten. Zart und saftig Das Dämpfen von Speisen ist nicht mehr und nicht weniger als das Garen bei hoher Luftfeuchtigkeit in einer heißen Umgebung. Dank des Deckels und der Keramik des EGGs ist die Luftfeuchtigkeit in diesem Keramikgrill bereits hoch, sodass die Zutaten schön saftig bleiben. Beim Dämpfen im EGG wird eine noch höhere Luftfeuchtigkeit erzeugt, was zu einem noch saftigeren Ergebnis führt. Vielleicht denkst du, dass es am einfachsten ist, eine Auffangschale mit kochendem Wasser oder einer anderen Flüssigkeit auf den convEGGtor unter dem Rost zu stellen. Das können andere gern machen. Es gibt nämlich eine erheblich einfachere Methode mit einem viel besseren und schmackhafteren Ergebnis. Direkt oder indirekt Zubereitung Das Dämpfen in deinem Big Green Egg ist eine direkte oder indirekte Zubereitung, für die du neben deinen Zutaten nur den mitgelieferten Edelstahlrost und eine gusseiserne Pfanne (oder einen Dutch Oven) benötigst. Dabei nutzt du den Luftstrom im EGG und die Wärmereflexion durch die Keramik und beim direkten Kochen die Glut der Holzkohle (Strahlungswärme). Das Gargut kommt nicht direkt mit der Hitze in Kontakt, sodass es trotz der hohen Anfangstemperatur langsam gart. So funktioniert es Halte beim Dämpfen eine Anfangstemperatur von etwa 220 °C ein. Während das EGG aufgewärmt wird, schneidest du schon mal festes Gemüse wie Möhren, Knollengewächse oder Kohl in Streifen, damit es gleichmäßig gegart wird. Hat das EGG die richtige Temperatur erreicht? Stelle dann die Gusseisenpfanne mit dem gleichmäßig verteilten Gemüse auf den Rost. Gieße das Gemüse mit ca. 1 cm einer kalten Flüssigkeit deiner Wahl auf und lege die Basiszutat auf das Gemüse. Achte dabei darauf, dass die Basiszutat nicht mit der Flüssigkeit in Berührung kommt. Kommt die Flüssigkeit dennoch mit der Basiszutat in Berührung? Dann wird nicht gedämpft, sondern pochiert. Schließe den Deckel des EGGs und öffne das Zuluftventil und den rEGGulator leicht. Durch die zusätzliche Sauerstoffzufuhr glüht die Holzkohle heller, erzeugt mehr Strahlungswärme und erhitzt die Flüssigkeit in der Pfanne schneller. Nach etwa 6 Minuten hat diese eine Temperatur von 80 °C erreicht, sodass sich Dampf entwickelt. Öffne den Deckel des EGGs während des Garens so wenig wie möglich, damit kein Dampf entweicht. Voller Geschmack Die Garzeit der Zutat hängt davon ab, was gerade gedämpft wird. Ein Fischfilet ist nach etwa 10 bis 15 Minuten gar, ein Hähnchenfilet nach etwa 25 Minuten. Welche Flüssigkeit nimmt man? Das bleibt dir überlassen. Wasser geht immer, aber je nach Grundzutat kann man z. B. auch Weißwein, Fisch- oder Geflügelfond oder sogar einen Schuss Whisky hinzufügen. Eines ist sicher: Das Ergebnis ist zart und saftig und schmeckt definitiv nach mehr! Während des Dämpfens nehmen die Zutaten die Aromen der anderen Zutaten und der Holzkohle auf. Es ist also nicht nur köstlich, die Grundzutat und das Gemüse zu servieren, sondern auch die Kochflüssigkeit ist voller Geschmack. Für eine perfekte Balance solltest du eine noch bissfeste Beilage servieren.

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Das Big Green Egg vereint Tradition, Technologie und Qualität wie kein anderer Kamado-Grill und begeistert weltweit mit seiner Langlebigkeit und perfekten Grillergebnissen.

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